Am 11. Juni wird in Mexiko-Stadt die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 eröffnet. Kurz vor dem Anpfiff des Turniers in den USA, Kanada und Mexiko blickt die Hamburger Sutor Bank auf die Finanzmärkte der teilnehmenden Nationen – verbunden mit der Frage, wer „Börsen-Weltmeister“ über den Zeitraum von der letzten WM in Katar bis heute wäre. Ausgewertet wurde die Aktienmarktperformance der WM-Teilnehmerländer (jeweilige Länderindizes) vom 1. Januar 2023 bis 4. Juni 2026 auf Basis von Kursrenditen in US-Dollar, bereinigt um Dividenden. 12 der 48 teilnehmenden Länder der WM 2026 (u.a. Iran, Haiti, Kongo, Usbekistan) blieben bei der Auswertung mangels verfügbarer Daten unberücksichtigt.
Das Ergebnis liefert einige Überraschungen: Börsen-Weltmeister ist Ghana mit einem Plus von 487 Prozent, gefolgt von Südkorea mit 336 Prozent. Auf Rang drei folgt Spanien (+170 %) knapp vor Kroatien (+163 %), und kann sich somit als Börsen-Europameister fühlen. Das abgeschlagene Schlusslicht der Tabelle bildet ausgerechnet der letzte WM-Gastgeber Katar mit lediglich 4 Prozent Wertentwicklung.
„Das Ranking zeigt ein klassisches Prinzip: Nicht die Größe einer Volkswirtschaft entscheidet über den kurzfristigen Börsenerfolg, sondern Sektorzusammensetzung, Sonderfaktoren und geopolitische Risiken“, sagt Mathias Beil, Leiter Private Banking der Sutor Bank. „Hinter manchem sportlichen Außenseiter verbirgt sich an der Börse eine Performance-Rakete, allerdings oft gepaart mit extremen Klumpenrisiken.“




